Unser Thailand #2: Jeder hat seine eigene Geschichte (Studenten der Universität Phayao)

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11745576_991035304260801_1690403548833589634_n Unsere Studenten-Gruppe an der Universität Phayao ist in viellerei Hinsicht eine bunte Mischung.

Da ist „Wat“. „Wat“ kommt aus dem armen Bergvolk der Lahu. Dort wo er herkommt, ist sein Vater Pastor einer kleinen Lahu-Gemeinde. Dass er überhaupt in die Schule und auf die Uni gehen kann verdankt er der Kindernot-Hilfe aus Deutschland. Viele unserer Studenten können nur darum studieren, weil sie von Hilfs-Organisationen unterstützt werden.

Suk“ kommt aus Zentral-Thailand, ist aber erst in Phayao zum Glauben an Jesus gekommen. Von einer Freundin, die bereits Christ ist, wurde sie in die Studentengruppe mitgebracht. „Suk“ ist wie ein Schwamm, der alles aufsagt, was er kriegen kann – sie schreibt bei Predigten mit und hat viele Fragen über Gott.

Auch „Bia“ kennt Jesus erst seitdem sie in Phayao studiert. Erst kürzlich wurde sie getauft. Doch nicht Alle in ihrer Familie finden das gut. Vor den Semesterferien, in welchen sie nach Hause fuhr, sagte sie uns: „Ich habe Angst, dass mein Vater mich zwingt, bei Geisterbeschwörungen mitzumachen. Ich will das jetzt nicht mehr! Könnt ihr für mich beten?“

Jeder der ca. 35 Studenten, die sich zu unserer Gruppe zählen, hat seine eigene Geschichte. Die 18-23jährigen sind entweder bereits Christen (oft erst in Phayao zum Glauben gekommen) oder sind am Glauben interessiert. Ihr Alltag ist von Montag bis Sonntag (!) mit Vorlesungen und Lernen gefüllt. Oft staunen wir über die Erfahrungen, die sie mit Gott machen und oft denken wir „Ihr benehmt euch wie pubertierende 13jährige“!

Wenn sie nach vier Jahren fertig sind mit dem Studium gehen sie an ganz verschiedene Orte in Thailand. Wir beten, dass sie dort zum Segen werden und wir ihnen in den vier Jahren Entscheidendes auf den Weg mitgeben können.

Ins Leben gerufen wurde die Arbeit unter Studenten übrigens vor ca. 8 Jahren von einem alten, gläubigen Ehepaar. Sie haben ein kleines „Tante-Emma-Lädchen“ an der Uni und haben darum immer wieder mit Studenten zu tun. Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, Studenten mit Jesus bekannt zu machen. Dieses Ehepaar war es, die bei der Kirchenverbandsleitung darum gebeten hat, Missionare zu bekommen. Wir danken Gott, dass wir diese Missionare sein dürfen.

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